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Zentrale Ergebnisse im 4. Quartal 2009 zum TransportmarktBarometer von ProgTrans/ZEW

In der deutschen Transportwirtschaft gibt es erste Preiserhöhungsspielräume


Die Talsohle des konjunkturell bedingten Transportmengeneinbruchs scheint in den meisten Zweigen der deutschen Transportwirtschaft durchschritten. Erste Anzeichen für eine wieder anziehende Transport-
nachfrage hatte es bereits im Sommer gegeben. Dieser Trend hat sich nun verfestigt. Die Transportpreise werden im kommenden halben Jahr weitgehend stabil bleiben. Sie werden allerdings von teilweise gegen-
läufigen Einflussfaktoren bestimmt: So sind die Kraftstoffpreise seit Dezember 2008 relativ stabil und somit nicht Preis treibend. Im Gegen-
satz dazu eröffnen die tendenziell wieder wachsenden Transport- mengen in den Märkten, in denen es bisher durch die Wirtschaftskrise bedingte Überkapazitäten und dadurch einen starken Wettbewerb gab, wieder gewisse Spielräume für Preisanhebungen.
Dies ist das Ergebnis des TransportmarktBarometers ProgTrans/ZEW im vierten Quartal 2009. Für diese Erhebung befragen die ProgTrans AG, Basel, und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, vierteljährlich rund 300 Spitzenkräfte aus der Transportwirtschaft und der verladenden Wirtschaft.

In der aktuellen Umfrage vom vierten Quartal 2009 wird die Entwicklung des Transportaufkommens im nächsten halben Jahr im Straßengüter-
verkehr, bei den Kurier-, Express- und Paket (KEP)-Diensten sowie im "klassischen" Schienengüterverkehr recht zuversichtlich eingeschätzt. Beim Kombinierten Verkehr und vor allem bei der Binnenschifffahrt sind die Erwartungen der Experten dagegen zurückhaltender. Bei der Luft-
fracht und Seeschifffahrt ist im Moment der stärkste Optimismus anzu-
treffen.In Bezug auf die einzelnen Transportverbindungen schneiden die grenzüberschreitenden Verkehre in der aktuellen Befragung wieder günstiger ab, vor allem die interkontinentalen Verkehre.

Für die nächsten sechs Monate gehen die befragten Experten über-
wiegend von stabilen Preisen aus. Bei Veränderungen sehen sie allerdings tendenziell eher einen Anstieg der Preise. Beim Straßengüter-
verkehr und bei den KEP-Diensten werden überwiegend stabile bis leicht steigende, im Schienengüter- und im Kombinierten Verkehr mehrheitlich stabile und ansonsten uneinheitliche Preisentwicklungen erwartet. Bei der Binnenschifffahrt besteht hinsichtlich der künftigen Preisentwicklung
die größte Unsicherheit. Bei den Luft- und Seefrachtraten gibt es deutliche Signale für einen Preisanstieg.


Das TransportmarktBarometer von ProgTrans/ZEW

Die ProgTrans AG, Basel, und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, befragen seit 1998 vierteljährlich 300 Spitzenkräfte der Transportwirtschaft und der Verladenden Wirtschaft zur Entwicklung der Transportmärkte. Die Experten werden um eine Prognose dazu gebeten, ob auf Sicht von sechs Monaten das Transportaufkommen und die Transportpreise (stark/schwach) steigen, (stark/schwach) sinken oder unverändert bleiben. Betrachtet werden im nationalen und im grenzüberschreitenden Verkehr nach West- und Osteuropa die Transportbereiche: Strassengüterverkehr, Schienengüterverkehr, Binnenschifffahrt, Kombinierter Verkehr, Kurier-, Express- und Paketdienste. Weiterhin schätzen die Experten die Entwicklung bei Luft- und Seefracht von Deutschland in andere europäische Staaten sowie auf den Routen nach Nordamerika und in die Asien/Pazifik-Region ein.



download Unternehmensbroschüre deutsch Ergebnisse des TranportmarktBarometers im 4. Quartal 2009




Ansprechpartner:
Dr. Stefan Rommerskirchen (ProgTrans AG)
Tel.:    +41 61 56035-10
E-Mail: stefan.rommerskirchenprogtrans.com

Martin Achtnicht (ZEW)
Tel.:    +49 621 1235-208
E-Mail: achtnichtzew.de

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