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<< 21. Mai 2008 >>

Audit und Aktualisierung
der „Transportrechnung Jahr 2003“

Seit dem 1. Januar 2001 wird in der Schweiz die leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA) auf alle Fahrten innerhalb der Schweiz von schweren LKW einschliesslich Anhänger und Sattelfahrzeugen mit insgesamt mehr als 3.5 t zulässigem Gesamtgewicht (zGG) erhoben. Eine erste Tariferhöhung erfolgte am 1. Januar 2005. Im September 2007 verabschiedete der Bundesrat die Änderung der Schwerverkehrsabgabeverordnung (SVAV) zur Erhöhung der Tarife der LSVA ab 1. Januar 2008.

Nach dem Beschluss der LSVA-Erhöhung hat der Schweizerische Nutzfahrzeugverband ASTAG in einem Rechtsgutachten prüfen lassen, ob die Erhöhung 2008 gerechtfertigt ist. Die Gutachter kamen zu dem Ergebnis, dass mit der massiven Ertragssteigerung infolge der LSVA-Erhöhung 2005 der Strassenschwerverkehr sehr wahrscheinlich sowohl die (direkten) Wegekosten als auch die externen Kosten vollumfänglich deckt und diesbezüglich seit 2005 keinerlei Deckungslücke mehr besteht. Auch ist die ASTAG der Auffassung, dass seit 2001 gewisse Kosten eher weniger ins Gewicht fallen (beispielsweise die Umweltkosten wegen der Flottenerneuerung und des technischen Fortschritts) und dass zusätzlich der Nutzen höher liegt (wegen der massiv optimierten Auslastung pro Fahrzeug).

Um Gewissheit in diesen Fragen zu erlangen, hat die ASTAG es für nützlich erachtet, eine Aktualisierung der „Transportrechnung – Jahr 2003“ des Bundesamts für Raumentwicklung (ARE) und des Bundesamts für Statistik (BFS) für das Jahr 2003  in Auftrag zu geben. Eine aktualisierte Version dieser Berechnungen soll der ASTAG objektive, wissenschaftlich fundierte Grundlagen zwecks besserer Beurteilung der Frage liefern, ob die LSVA-Tariferhöhung 2008 mit der Höchstgrenze dieser Abgabe gemäss Verfassung und Gesetz vereinbar ist oder nicht.

Grundlage für die Transportrechnung – Jahr 2003 („TR 2003“) ist ein von ARE und BFS gemeinsam in Auftrag gegebener Expertenbericht zu Konzeption und Pilotrechnung der Transportkostenrechnung (TRAKOS), die ihrerseits auf einer Reihe von speziellen Untersuchungen zu Einzelaspekten basiert. Die ASTAG hat deshalb im Dezember 2007 die ProgTrans AG als unabhängige Gutachter beauftragt, die relevanten Teile des TRAKOS-Zahlenwerkes für das Jahr 2005 und einen Ausblick bzw. vorläufige Schätzungen für die Jahre 2008 und 2009 (unter teilweise veränderten, aber zweifelsfrei realistischen Prämissen, die die Entwicklungen der letzten Jahre berücksichtigen) zu geben. Um die Unsicherheiten bezüglich des methodischen Konzepts und der einzelnen Annahmen besser einschätzen zu können, sollte neben der Aktualisierung auch eine kritische Durchsicht („Audit“) der TR 2003 und ihrer Grundlagen erfolgen.

Die beiden vorgesehenen Aufgaben der kurzfristigen Aktualisierung der TR 2003 einerseits sowie des Audits ihrer Grundlagen und Ergebnisse andererseits basieren wechselseitig aufeinander. Sie wurden deshalb in enger Verknüpfung miteinander durchgeführt.


> Das Gutachten und weitere Informationen können direkt beim Schweizerischen Nutzfahrzeugverband ASTAG bezogen werden.
 

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