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Personenverkehr in der Schweiz wird weiter wachsen

Der Personenverkehr auf Strasse und Schiene wird bis 2030 um 15 bis 29 Prozent weiter wachsen – langsamer als in den letzten 30 Jahren. Das Auto bleibt auch in Zukunft das bevorzugte Transportmittel, selbst wenn der Bahnverkehr überproportional stark ansteigen und Marktan-teile zurückgewinnen wird. Der Freizeitverkehr wird zulegen und fast die Hälfte des Personenverkehrs ausmachen. Das geht aus dem Expertenbericht ”Perspektiven des schweizerischen Personenverkehrs bis 2030” des Bundesamts für Raumentwicklung (ARE) hervor, der von der Arbeitsgemeinschaft Infras/ProgTrans erstellt wurde.

Die neuen Perspektiven zum Personenverkehr des Bundesamts für Raumentwicklung (ARE) zeigen Szenarien auf, wie sich der Verkehr unter Annahme verschiedener Einflussgrössen bis 2030 entwickeln könnte. Sie sind eine wichtige Grundlage für die Infrastrukturplanung auf Strasse und Schiene sowie für die Verkehrs-, Raumordnungs-, Energie- und Umweltpolitik. Der Expertenbericht wurde von der Arbeitsgemein-schaft Infras Bern und ProgTrans Basel erstellt.

Die gesamten Personenverkehrsleistungen werden je nach Szenario von heute 111 Milliarden auf 128 bis 143 Milliarden Personenkilometer zunehmen (+15 bis 29 Prozent). Überproportional stark ansteigen wird als Folge der schweizerischen Verkehrspolitik der öffentliche Verkehr (+22 bis 78 Prozent). Er kann seinen Marktanteil um bis zu sieben Prozentpunkte auf höchstens 24 Prozent steigern. Trotz des geringeren Wachstums des motorisierten Individualverkehrs von bis zu 20 Prozent dominiert dieser auch in Zukunft weiterhin das Verkehrsgeschehen. Er könnte bei einem Marktanteil von heute 78 Prozent auf höchstens 70 Prozent zurückfallen.

Dynamisch entwickelt sich der Transitverkehr. Er könnte aufgrund des hohen Wachstums im Tourismusverkehr bis 2030 um bis zu 45 Prozent zulegen. Auch der Freizeitverkehr wird weiter an Bedeutung gewinnen (+26 bis 31 Prozent) und fast die Hälfte des Personenverkehrs ausmachen. Deshalb sind Lösungsansätze und Massnahmen zur nachhaltigen Entwicklung des Freizeit- und Tourismusverkehrs nötig.

 Weitere Informationen können direkt beim Bundesamt für Raumentwicklung bezogen werden. Dort steht ein Faktenblatt und der Bericht zum download bereit.
 

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