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PINE:
Prospects of Inland navigation within the enlarged Europe.


Im EU Weissbuch „Die europäische Verkehrspolitik bis 2010: Weichenstellungen für die Zukunft” wird die Binnenschifffahrt als der „umweltfreundlichste und sicherste Verkehrsträger mit einer besonders günstigen Energieeffizienz und erheblichem Wachstumspotential” bezeichnet. Trotz dieser Vorteile und Systemstärken konnte die Binnenschifffahrt nur eingeschränkt am Verkehrswachstum partizipieren und verliert im intermodalen Vergleich vor allem gegenüber dem LKW seit vielen Jahren Anteile am Modal Split.

Die EU-Osterweiterung im Jahr 2004 und voraussichtlich 2007 markiert einen wichtigen Schritt in der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung Europas. Damit verbunden ist die Integration der Binnenschifffahrt der Beitrittsländer in das Binnenschifffahrtssystem der EU. Vor diesem Hintergrund gab die Europäische Kommission eine Studie über die aktuelle Situation der europäischen Binnenschifffahrt und ihre Perspektiven in der erweiterten Europäischen Union in Auftrag.

Im Zeitraum Februar 2003 - Juni 2004 bearbeitete ein Konsortium bestehend aus ProgTrans (Schweiz), Buck Consultants International (Niederlande), VBD Europäisches Entwicklungszentrum für Binnen- und Küstenschiffahrt (Deutschland) und via donau (Österreich) das Projekt „PINE: Prospects for Inland Navigation within the enlarged Europe“ (Prospekte für Binnenschifffahrt in der erweiterten EU).

Der Fokus der Studie lag im Bereich des Güterverkehrs, Kernpunkt waren die vier wichtigsten Binnenwasserstrassenkorridore Europas:

- Rhein inklusive Nebenflüsse (Niederlande, Westen Deutschlands,
  Norden Belgiens, Luxemburg, Frankreich und Schweiz);
- Ost-West Korridor (Norden und Osten Deutschlands, Polen und
  Tschechische Republik);
- Donaukorridor (Südosten Deutschlands, Österreich, Slowakei, Ungarn,
  Rumänien, Bulgarien), und
- Nord-Süd Korridor (Teile der Niederlande und Belgiens, Frankreich).

Darüber hinaus wurden die isolierten Wasserstrassensysteme von Grossbritannien, Finnland, Schweden, Litauen, Italien, Spanien und Portugal betrachtet.

Basierend auf einer ausführlichen und aktuellen Bestandserhebung des Binnenschifffahrtssektors zeigt die Studie die Potentiale sowie die Möglichkeiten der Stärkung der Binnenschifffahrt in einem erweiterten Europa auf.

Die vollständigen Analysen des Konsortiums liegen in mehreren Teilberichten mit insgesamt über 500 Seiten vor. Eine Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse, Schlussfolgerungen und Empfehlungen wurde der Europäischen Kommission in Form eines „Final Concise Report“ übermittelt.


 Die Studie steht auf der Homepage der Europäischen Kommission zum downloaden bereit.

 

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